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Edelstahl ist nicht gleich Edelstahl

Der gängigste Edelstahl für spanend bearbeitete Massenteile ist der 1.4305, X10CrNiS189. Um eine hohe Zerspanungsleistung bei kurzem Spanbruch zu erreichen, wird diesem Schwefel beigemischt. Diese Beimengung reduziert jedoch in beachtlichem Maße die Korrosions- und Wärmebeständigkeit.

Für allgemeine Anwendungen im Maschinenbau ist dieser Automaten-Edelstahl ausreichend. Jedoch schon in Kochsalzlösungen, die in der Nahrungsmittelindustrie und Pharmazie verwendet werden, neigt der 1.4305 zur Korrosion. Auch Reinigungs- und Desinfektionsmittel wie Wasserstoffperoxid verbinden sich mit dem Schwefel zu schwefliger Säure und zerstören dessen Gefüge. NovoNox Inox Components ersetzt daher sukzessive im gesamten Sortiment den 1.4305 gegen höherwertige Stähle wie 1.4301 und 1.4404. Diese besonders hochwertigen V4A-Stähle mit 2 bis 3 % Molybdän-Anteil sind noch zusätzlich resistent gegen Meer- und Chlorwasser.

· prozesstechnik-online.de/cav1011445

04.10.2011


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