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In den Supermarktregalen sind unzählige Convenience-Produkte zu finden. Durch eine Verpackung unter Schutzgas oder MAP sowie eine weiterentwickeltes Hochdruckverfahren zur Haltbarmachung bleiben diese Produkte lange frisch und überzeugen durch eine sehr gute Optik am Point of Sale.
Nach wie vor liegen Convenience Produkte voll im Trend. Sie schmecken gut, sind schnell zubereitet und überzeugen durch ein attraktives Erscheinungsbild am Point of Sale. Doch wie erreichen diese Produkte ihre lange Haltbarkeit? Antworten auf diese Frage erhalten Sie auf der Anuga FoodTec in Köln und vorab hier.
In den Supermarktregalen sind unzählige Convenience-Produkte zu finden. Durch eine Verpackung unter Schutzgas oder MAP sowie eine weiterentwickeltes Hochdruckverfahren zur Haltbarmachung bleiben diese Produkte lange frisch und überzeugen durch eine sehr gute Optik am Point of Sale.
Länger haltbar durch Hochdruckbehandlung und Verpackung unter MAP- oder Schutzgas

Produkte für bequeme Köche

Zürcher Rahmgeschnetzeltes in fünf Minuten, frischer Obstsalat ohne aufwändiges Schnippeln, knusperige Brötchen zum Aufbacken – die Verlockungen von Zeitersparnis und Bequemlichkeit sind so groß, dass immer mehr Menschen zu Convenience-Produkten greifen. Der Bedarf an diesen Produkten wird weiter steigen.

Ohne das Verpacken unter modifizierter Atmosphäre (MAP) oder Schutzgas sind viele Convenience-Produkte nicht realisierbar. Dies gilt insbesondere für Backwaren, Frischfleisch, Sandwiches und Obstsalat.

Die Verpackung von Lebensmitteln unter Schutzgas oder MAP wird schon seit Jahren erfolgreich angewendet. Je nach Gasgemisch kann die Haltbarkeit von druckempfindlichen Lebensmitteln verlängert oder die hellrote Farbe von Rind- und Schweinefleisch längere Zeit erhalten werden. In der Regel besteht das MAP-Gas aus einer Mischung mehrerer Gase wie Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff. Beim Schutzgas handelt es sich um ein einzelnes Gas.

Auf das Produkt abgestimmt

Welches Gas bzw. Gasgemisch zum Einsatz kommt, hängt vom zu verpackenden Produkt ab. Das heißt, es handelt sich hierbei um individuelle, auf das Produkt und die Verpackung abgestimmte Lösungen.

Beim Verpacken unter MAP oder Schutzgas wird im ersten Schritt die Luft aus der Packung abgesaugt. Im zweiten Schritt wird die Verpackung dann mit dem MAP-Gasgemisch oder dem Schutzgas beaufschlagt. Derartige Verpackungen lassen sich auf Tiefziehmaschinen und Traysealern herstellen. Tiefziehmaschinen verarbeiten Folien von der Rolle zu Schalen welche inline befüllt werden. Sie arbeiten sehr wirtschaftlich und mit hoher Taktzahl. Anschließend versiegeln Traysealer die befüllten Schalen.

Auf der Anuga FoodTec werden verschiedene Unternehmen neue Verpackungsdesigns und Maschinen für die Verpackung von Convenience-Produkten unter Schutzgas bzw. MAP vorstellen. Im Mittelpunkt dieser Neuentwicklungen stehen ökologische Aspekte ebenso wie ein attraktiver Auftritt am Point of Sale sowie eine einfache Handhabbarkeit durch die Verbraucher.

So wird das Passauer Unternehmen Es-Plastic eine zweigefachte PP-Schalen für Pastagerichte mit einer Perforation vorstellen. Letztere ermöglicht es dem Konsumenten, nach dem Erhitzen in der Mikrowelle die Soße einfach und kleckerfrei über die Nudeln zu gießen.

Schwebende Spießchen

Ein anderes Beispiel: In Köln wird eine Schale aus Polypropylen präsentiert, die Platz für vier Fleisch-, Gemüse- oder Obstspießchen bietet. Die Besonderheit: Die Spieße scheinen in der Schale zu schweben. Zwei kleine, seitliche Ablageflächen, in denen sich jeweils vier Vertiefungen befinden, ermöglichen diese attraktive Produktpräsentation. Per Klick werden die Stäbchen schnell und sicher in den Kerben verankert und bieten so ein appetitliches Erscheinungsbild.

Das einfache Öffnen von MAP- oder Schutzgas-Verpackungen ohne Hilfsmittel wie Schere oder Messer ist ebenfalls ein wichtiges Thema. Benötigt werden peelbare Deckfolien die einerseits hermetisch dicht verschließen und andererseits leicht und ohne Hilfsmittel abziehbar sind. Diesen Spagat meistert Südpack Verpackungen aus Ochsenhausen mit einer neuen Deckfolie für Frischfleischschalen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Sealpac und ES-Plastic speziell für Traysealer-Anwendungen entwickelt. Die Folie ermöglicht Verpackungslösungen, die eine Alternative zu PP-Monoschalen mit fest versiegelnder Folie darstellen, die ohne Hilfsmittel nicht zu öffnen sind.

Weniger Keime, mehr Sicherheit

Bislang scheiterte die Hochdruckbehandlung (Haltbarmachung) von Lebensmitteln in Schutzgasverpackungen meist daran, dass die Verpackungsmaterialien während des Prozesses oft beschädigt wurden. Bei mehrschichtigen Packstoffen lösten sich beispielsweise einzelner Schichten aus dem Folienverbund. Oder es traten Knickbrüche oder Verformungen auf.

Alle genannten Defekte führen zu einer Verschlechterung der Barrierefunktion des Verpackungsmaterials. Das bedeutet: Es kann Sauerstoff in die Packung eindringen, was zu einem vorzeitigen Verderb der Produkte führt. Aus diesem Grund wurden bisher lediglich vakuumverpackte Lebensmittel mit Hochdruck behandelt.

Abhilfe schafft das von Multivac und Uhde High Pressure weiterentwickelte High Pressure Processing, kurz HPP genannt. Durch einen kontrollierten Druckauf- und -abbau im Autoklaven sowie auf HPP abgestimmte MAP-Packungskonzepte können die beschriebenen Materialschäden vermieden werden.

Messeseite zur Anuga FoodTec

Um bereits vor Messebeginn unsere Leserinnen und Leser über neue Produkte und Dienstleistungen zu informieren, die in Köln vorgestellt werden, hat die dei-Redaktion eine Microsite zur Anuga FoodTec eingerichtet. Sie finden diese auf www.prozesstechni-online.de. Einfach den Button auf der Navigationsleiste anklicken, lesen und gut vorbereitet nach Köln fahren.

13.01.2012


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