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21. Dresdner Verpackungstagung

Industrie und Verbraucher im Dialog

09.12.2011 - Unter dem Motto „Erwartungen kennen. Lösungen bieten." trafen sich am 1. und 2. Dezember 2011 rund 160 Ingenieure, Techniker, Kaufleute, Wissenschaftler und Studenten zur 21. Dresdner Verpackungstagung. Drei Themen standen dieses Jahr im Mittelpunkt der Fachtagung: Migration und Lebensmittelsicherheit, Innovationen im Bereich Verpackungsmaschinen und der konstruktive Dialog zwischen Verbrauchern, Packmittelherstellern und Markenartiklern. Das Deutsche Verpackungsinstitut als Veranstalter freute sich über intensive Diskussionen und Wissenstransfer.

Impulse für einen konstruktiven Dialog zwischen Verpackungswünschen auf der einen und Verpackungslösungen auf der anderen Seite zu geben – das war bereits im Vorjahr ein Anliegen der Dresdner Verpackungstagung. Ging es 2010 um die Erwartungen des Handels an Verpackungen, stand diesmal der Verbraucher im Mittelpunkt. Vertreten wurde er durch Dr. Brigitte Rehlender von der Stiftung Warentest. Rehlender betonte, das nur eine klare und ehrliche Kommunikation mit dem Verbraucher die Basis eines auch für die Industrie lohnenden Dialogs sein könne.

Thomas Maag und Hans Michael Krause vom diesjährigen Tagungssponsor Bosch Rexroth starteten den zweiten Themenblock mit einer Zeitreise durch die Automatisierungskonzepte der Nachkriegszeit. Sie zeigten eine wachsende Warenvielfalt, die zu steigenden Ansprüchen an die Verpackungsmaschinen führt und nur über Software beherrschbar bleibt. Ronald Buerger von Nordson Deutschland gab im Anschluss eine gut mit Zahlen unterlegten Prognosen zu steigenden Energie- und noch stärker steigenden Roh- bzw. Klebstoffpreisen. Eine weitere innovative Technik präsentierte Harald Braun von Rovema mit „Premiumseal". Braun wies darauf hin, dass die Anforderungen an Packungs-Verschlüsse im gleichen Maße ansteigen, wie die Anforderungsprofile an Packungen im Allgemeinen, sei es durch Verbrauchererwartung, Kostendruck oder gesetzlichen Bestimmungen.

Der zweite Verpackungstag sah die Fortführung des bereits im Vorjahr behandelten Themenkomplexes „Migration – Lebensmittelsicherheit durch Verpackung". Lag der Fokus 2010 auf dem Bereich Kunststoff, wendete sich die Verpackungstagung diesmal dem Material Papier/Pappe zu, das deutlich weniger reguliert und erforscht ist. Angesichts der Komplexität des Themas Migration waren sich alle Referenten in zwei zentralen Punkten einig: Zum einen stehe die Industrie in der Selbstverantwortung, Lücken im rechtlichen Regelwerk durch eigene Regeln zu füllen. Zum anderen könne nicht überschätzt werden, wie wichtig und unabdingbar die Kommunikation und Zusammenarbeit aller Agenten der Wertschöpfungskette ist.

Die nächste Dresdner Verpackungstagung findet am 6. und 7. Dezember 2012 statt. Ein ausführlicherer Tagungsbericht sowie Impressionen der Tagung finden sich online unter www.verpackungstagung.org .

09.12.2011


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