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Petrochemie in den Golfstaaten

Studie sieht großes Potenzial für deutsche Unternehmen

Die Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) investieren aktuell massiv in den Ausbau ihrer petrochemischen Kapazitäten. Damit bieten sich interessante Marktchancen für deutsche Anlagenbauer, Technologieanbieter und Zulieferer. Germany Trade & Invest und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) haben jetzt gemeinsam eine aktuelle Marktstudie zu diesem Thema veröffentlicht. Die Publikation analysiert und bewertet die Potenziale in diesem Sektor und liefert wichtige Informationen für interessierte Unternehmen, die von den Investitionsvorhaben profitieren wollen.

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Petrochemie in den Golfstaaten

Studie sieht großes Potenzial für deutsche Unternehmen

Die Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) investieren aktuell massiv in den Ausbau ihrer petrochemischen Kapazitäten. Damit bieten sich interessante Marktchancen für deutsche Anlagenbauer, Technologieanbieter und Zulieferer. Germany Trade & Invest und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) haben jetzt gemeinsam eine aktuelle Marktstudie zu diesem Thema veröffentlicht. Die Publikation analysiert und bewertet die Potenziale in diesem Sektor und liefert wichtige Informationen für interessierte Unternehmen, die von den Investitionsvorhaben profitieren wollen.

Das Gesamtvolumen aller in den sechs GCC-Staaten (Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain) geplanten Projekte beläuft sich nach Berechnungen des Projekt-Trackers ProLeads derzeit auf rund 185 Mrd. US-Dollar. Auch wenn sich einige Vorhaben bereits im Bau befinden (Projekte für rund 40 Mrd. US-Dollar) und Investitionen im Wert von rund 70 Mrd. US-Dollar vorerst zurückgestellt wurden, bietet die Region in Zukunft umfangreiche und attraktive Geschäftsmöglichkeiten.

Mit den geplanten Großinvestitionen reagieren die Golfstaaten auf den zunehmenden Druck, ihre Volkswirtschaften mit Blick auf eine höhere Wertschöpfung zu diversifizieren und Arbeitsplätze für die wachsende Bevölkerung zu schaffen. Die Region will in naher Zukunft eine starke Rolle im Weltmarkt für Petrochemie spielen, ein unter ökonomischen Gesichtspunkten realistisches Ziel. Wie dringend der Handlungsbedarf ist und wie schnell entsprechende Pläne umgesetzt werden, hängt sehr stark von den jeweiligen ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbe-dingungen ab. Hierbei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen GCC-Mitgliedsstaaten. So können Kuwait und Katar sowie auch das VAE-Emirat Abu Dhabi dank guter Öl-, Gas- und zum Teil auch Finanzreserven ihre Wirtschaftsstrategien auch län-gerfristig auf den verfügbaren Ressourcen aufbauen. Dagegen sind Oman, Bahrain und Saudi-Arabien gezwungen, ihre Volks-wirtschaften so schnell wie möglich zu diversifizieren und den be-reits begonnenen Aufbau zukunftsfähiger Industrien abseits der Öl- und Gasförderung voranzutreiben.

Die jetzt veröffentlichte Studie bietet eine ausführliche Analyse der Rahmenbedingungen und Chancen in den einzelnen Märkten und enthält darüber hinaus zahlreiche nützliche Kontaktan-schriften. Die Publikation "Der Petrochemie-Sektor in den GCC-Staaten" hat einen Umfang von 120 Seiten. Sie ist unter der Bestellnummer 15124 über afrikanahost@gtai.de zum Preis von 100,- Euro erhältlich.



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