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Instandhaltung in Deutschland erholt sich
Das Geschäft der Instandhaltungs-Unternehmen leidet unter Nachfragemangel und Preisdruck. Bereits im Vorjahr 2008 waren erste Anzeichen für diese Entwicklung erkennbar gewesen. Derzeit machen auch Insourcing-Tendenzen den Dienstleistern zu schaffen. Dennoch sind die Erwartungen an die Zukunft optimistisch. So wird für das Jahr 2010 ein Umsatzplus von im Durchschnitt 8,7 % prognostiziert. Das ist ein Ergebnis der jährlich erscheinenden Lünendonk-Studie 2010 „Führende Unternehmen für industrielle Instandhaltung“.
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Das Geschäft der Instandhaltungs-Unternehmen leidet unter Nachfragemangel und Preisdruck. Bereits im Vorjahr 2008 waren erste Anzeichen für diese Entwicklung erkennbar gewesen. Derzeit machen auch Insourcing-Tendenzen den Dienstleistern zu schaffen. Dennoch sind die Erwartungen an die Zukunft optimistisch. So wird für das Jahr 2010 ein Umsatzplus von im Durchschnitt 8,7 % prognostiziert. Das ist ein Ergebnis der jährlich erscheinenden Lünendonk-Studie 2010 „Führende Unternehmen für industrielle Instandhaltung“.
Große Dienstleistungsunternehmen sind von der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise partiell stärker betroffen als mittelgroße und kleine Anbieter. Bei differenzierter Betrachtung wird dies bei der Restriktion Nachfragemangel sichtbar: Während die 15 nach Umsatz führenden Instandhaltungs-Unternehmen den Einfluss des Faktors Nachfragemangel auf einer Skala von +2 (starke Behinderung) bis -2 (keine Behinderung) mit 1,7 bewerten, geben alle Unternehmen einen Wert von 0,9 an. Hier zeigt sich, dass die Top 15 deutlich stärker von der Wirtschaftssituation betroffen sind – zumal diese Unternehmen auch enorm viel Personal vorhalten müssen.
Ein ähnlicher Abstand zeigt sich beim Thema Insourcing: Die Top 15 bewerten diesen Behinderungsfaktor mit 1,1, während alle analysierten Unternehmen einen nahezu neutralen Wert von 0,3 angeben. Einigkeit herrscht darüber, dass es sich beim Insourcing um ein temporäres Phänomen handelt und Kunden mittelfristig den Anteil der extern vergebenen Leistungen steigern werden – gleiches gilt für das Thema Outsourcing.
Von niedrigen Marktpreisen und Honoraren sind sowohl die großen als auch die mittelgroßen und kleinen Instandhaltungs-Unternehmen betroffen. Laut der Studie liegen die Werte bei 0,8 bei den Top 15 respektive bei 1,1 bei allen Studienteilnehmern.
Unterschiedliche Wahrnehmung der Rolle von Gewerkschaften
Für die in die Analyse einbezogenen Unternehmen stellen die Gewerkschaften im Durchschnitt keinen Behinderungsfaktor für den Unternehmenserfolg dar. Die Rolle der Gewerkschaften als Behinderungsfaktor wird mit durchschnittlich -0,7 bewertet. Anders fällt die Analyse der Top 15 aus (0,2). „Die Marktführer haben sich aufgrund der hohen Anzahl an Mitarbeitern mit mehr gewerkschaftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen“, sagt Antonia Thieg, Beraterin Lünendonk GmbH und Projektleiterin der Instandhaltungsstudie.
Der aktuellen Lünendonk-Studie liegen Zahlen, Daten und Fakten von 43 in Deutschland tätigen Instandhaltungs-Unternehmen – darunter die 15 nach Inlandsumsatz größten – zugrunde. Sie ist ab sofort als PDF-Datei zum Preis von 1500 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer, inklusive Versand) bei der Lünendonk GmbH erhältlich.