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Wirtschaftlichen Lage der Chemie im 4. Quartal 2009

Wirtschaftlichen Lage der Chemie im 4. Quartal 2009

Chemiemärkte weltweit auf Erholungskurs

Die deutsche chemische Industrie hat auch im vierten Quartal 2009 ihren Erholungskurs fortgesetzt. Das geht aus dem Lagebericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hervor. Durch die wachsende Nachfrage aus allen Regionen der Welt nach deutschen Chemieerzeugnissen stieg die Produktion gegenüber dem Vorquartal weiter an.

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Wirtschaftlichen Lage der Chemie im 4. Quartal 2009

Wirtschaftlichen Lage der Chemie im 4. Quartal 2009

Chemiemärkte weltweit auf Erholungskurs

Die deutsche chemische Industrie hat auch im vierten Quartal 2009 ihren Erholungskurs fortgesetzt. Das geht aus dem Lagebericht des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hervor. Durch die wachsende Nachfrage aus allen Regionen der Welt nach deutschen Chemieerzeugnissen stieg die Produktion gegenüber dem Vorquartal weiter an.

 

Das machte sich auch in der Kapazitätsauslastung der Anlagen bemerkbar, die zum Jahresende auf 77,9%. Trotz des stabilen Aufwärtstrends in den letzten Monaten lag das Produktionsniveau der Branche im Gesamtjahr 2009 gut 10% niedriger als im Vorjahr. Zur konjunkturellen Entwicklung der Branche erklärte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann: „In den kommenden Monaten wird die Nachfrage aus Asien, Südamerika und Osteuropa nach deutschen Chemikalien weiter anziehen. Der Export stützt die Aufwärtsbewegung im Chemiegeschäft. Dennoch werden die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Von der EU − dem mit Abstand wichtigsten Exportmarkt für unsere Branche − ist 2010 nur eine geringe Dynamik für die Produktion von Chemikalien zu erwarten.“

Der VCI geht von einer Erholung der Chemiekonjunktur in kleinen Schritten aus. Wegen des Basiseffektes rechnet der VCI für 2010 trotzdem mit einem Anstieg der Chemieproduktion gegenüber dem Vorjahr um rund 5%. Der Umsatz dürfte um 6% zulegen.

 

Unternehmen verstärken Aktivitäten in Geschäftsfeldern der Zukunft

Die Unternehmen der chemischen Industrie in Deutschland positionieren sich verstärkt in Zukunftsmärkten. Sie haben frühzeitig Geschäftsfelder besetzt, die zentrale Bedeutung für die globale Gesellschaft haben. Dazu gehören zum Beispiel die Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz, alternative Energien, die Erneuerung der Rohstoffbasis, neuartige Materialien oder die Verbesserung der Umweltverträglichkeit von Produkten.

In diesen Bereichen will die Branche ihre Aktivitäten künftig ausbauen. Das zeigt eine Trendumfrage des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unter Mitgliedsunternehmen. „Die langfristigen Perspektiven für unseren Industriezweig sind gut. Die Welt braucht mehr denn je Innovationen aus der Chemie, um Klima, Umwelt und Ressourcen zu schonen und die Bedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung nach mehr Lebensqualität zu erfüllen“, erklärte Tillmann.

Europa und Deutschland könnten ihre ehrgeizigen Klimaschutzziele nur mit einer starken Industrie erreichen. „Solarzellen, Windräder und Elektro-Autos können nur mit der Chemie und ihren Industriekunden hergestellt werden. Solche Produkte entstehen – für den Konsumenten nicht erkennbar – durch die Beiträge vieler Glieder einer Wertschöpfungskette, die untereinander vernetzt sind, angefangen von der Stahl- und Chemie- über die Elektroindustrie bis zu den Anlagenbauern. Für eine energieeffiziente und CO2-arme Zukunft brauchen wir alle Industriebranchen, nicht nur die neuen Ökoindustrien.“



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